Warum ein Kaminholzregal aus Sanitärrohren bauen
Ein Kaminholzregal aus Sanitärrohren vereint industrielle Robustheit mit rauer Ästhetik. Gefertigt aus Temperguss-Fittings und Gewinde-Stahlrohren, trägt es mühelos das Gewicht von hundert Holzscheiten und verleiht Ihrem Interieur gleichzeitig Charakter.
Im Gegensatz zu industriellen Holzregalen aus dünnem Blech ist ein Modell aus Sanitärrohren praktisch unzerstörbar. Die schwarzen Temperguss-Fittings gemäß EN 10242 bieten eine außergewöhnliche mechanische Festigkeit, und das BSPT-Gewindesystem ermöglicht eine Montage vollständig durch Verschrauben — ohne Schweißen, ohne Spezialwerkzeug.
Auf einem massiven Holzsockel mit Rollen montiert, lässt sich dieses Kaminholzregal leicht zum Kamin oder Ofen bewegen. Und wenn Sie umziehen, lässt es sich ebenso schnell zerlegen wie aufbauen.
Benötigtes Material für Ihr Kaminholzregal
Die Struktur verwendet Fittings in 3/4" (DN20) — ein guter Kompromiss zwischen Stabilität und Ästhetik. Die H-förmige Montage (von oben betrachtet) ergibt einen stabilen Rahmen mit vier Beinen, ideal um die Holzscheite an Ort und Stelle zu halten.
| Bauteil | Menge | Größe | Oberfläche |
|---|---|---|---|
| T-Stück gleich I/I/I (Art. 130) | 2 | 3/4" | Schwarz |
| 90°-Winkel I/I kleiner Radius (Art. 90) | 4 | 3/4" | Schwarz |
| Gewindeflansch (Art. 321) | 4 | 3/4" | Schwarz |
| Schwarzstahlrohr mit Gewinde | 4 | 3/4" × 25 cm | Schwarz |
| Schwarzstahlrohr mit Gewinde | 1 | 3/4" × 40 cm | Schwarz |
| Schwarzstahlrohr mit Gewinde | 4 | 3/4" × 80 cm | Schwarz |
| Massivholzsockel | 1 | 69 × 55 × 2,5 cm | — |
| Holzschrauben 4,5 × 40 mm | 16 | 4,5 × 40 mm | — |
| Lenkrollen | 4 | Ø 50 mm | Schwarz |
Die benötigten Fittings und Rohre
T-Stück gleich I/I/I schwarz (Art. 130)
90°-Winkel I/I schwarz (Art. 90)
Gewindeflansch 3/4" schwarz
Rohr 3/4" Schwarzstahl mit Gewinde
Holzschrauben 4,5 × 40 mm
Lenkrollen
Das 3/4"-Format (DN20, Außendurchmesser 27 mm) ist die beste Wahl für dieses Projekt. Es bietet ausreichend Stabilität, um 80 bis 120 kg Holzscheite zu tragen, und wirkt dabei optisch elegant. 1/2" wäre zu dünn für ein Bodenmöbel, und 1" würde nur unnötig Gewicht und Kosten hinzufügen.
Bauanleitung für Ihr Kaminholzregal: Schritt für Schritt
Schritt 1 — Die H-Struktur zusammenbauen
Die obere Struktur bildet von oben betrachtet ein „H“. Die beiden T-Stücke (Art. 130) bilden die zentralen Knotenpunkte des H, verbunden durch ein Mittelrohr. Die vier seitlichen Ausgänge erhalten jeweils ein Horizontalrohr, das mit einem 90°-Winkel abschließt.
- Schrauben Sie das Mittelrohr (40 cm) zwischen die beiden gleichen T-Stücke (Art. 130), jeweils mit dem Abgang in die gleiche Richtung zeigend (nach unten).
- In die beiden seitlichen Ausgänge jedes T-Stücks schrauben Sie die vier Horizontalrohre (25 cm) ein.
- Schließen Sie jedes Horizontalrohr mit einem 90°-Winkel I/I (Art. 90) ab, nach unten zeigend.
Ziehen Sie zunächst von Hand an und geben Sie dann eine Vierteldrehung mit einem Rollgabelschlüssel. Prüfen Sie, ob die Struktur eben aufliegt, indem Sie sie umgedreht auf eine ebene Fläche stellen.
Schritt 2 — Die vertikalen Beine montieren
Drehen Sie die H-Struktur um, Winkel nach oben. Schrauben Sie die vier Vertikalrohre (80 cm) in die unteren Ausgänge der Winkel. Diese Rohre bilden die vier Stützen des Kaminholzregals.
Schrauben Sie anschließend einen Gewindeflansch (Art. 321) auf das Ende jedes Vertikalrohrs. Die Flansche dienen zur Befestigung der Struktur auf dem Holzsockel.
Bevor Sie endgültig festziehen, stellen Sie die Struktur auf den Holzsockel und prüfen Sie, ob alle vier Flansche plan aufliegen. Korrigieren Sie die Ausrichtung der Winkel, um eventuelle Schieflagen zu beheben. Die Temperguss-Fittings erlauben eine Feineinstellung durch Drehung um eine Viertel- bis halbe Umdrehung.
Schritt 3 — Den Holzsockel vorbereiten
Schneiden Sie Ihr Brett auf die Maße des Rahmens zu (69 × 55 cm für die Größe Mittel, siehe Maßtabelle unten). Die Flansche haben einen Ø von 65 mm; der Sockel sollte etwas über die Flansche hinausragen, für ein ansprechendes Erscheinungsbild — planen Sie 2 bis 3 cm Überstand auf jeder Seite ein.
Schleifen Sie die Oberfläche (Körnung 120, dann 180), tragen Sie die gewünschte Oberflächenbehandlung auf (siehe den entsprechenden Abschnitt weiter unten) und bohren Sie die Vorlöcher für die Befestigungsschrauben der Flansche.
Schritt 4 — Flansche und Rollen befestigen
Legen Sie die Struktur umgedreht hin (Beine nach oben) und platzieren Sie den Holzsockel auf den vier Flanschen. Markieren Sie die Befestigungslöcher und schrauben Sie jeden Flansch mit 4 Edelstahl-Holzschrauben (4 × 20 mm) fest.
Drehen Sie das Ganze um und befestigen Sie die vier Rollen an der Unterseite des Sockels, an den vier Ecken. Wählen Sie Lenkrollen mit Bremse, um das Kaminholzregal vor dem Kamin arretieren zu können.
Detaillierte Maße und Abmessungen in 3/4"
Alle Maße sind unter Berücksichtigung der Gewindeeinschraubtiefe in den Fittings berechnet (15 mm pro Ende bei 3/4"). Die folgende Tabelle zeigt drei Größen, angepasst an verschiedene Räumlichkeiten und Anforderungen.
| Abmessung | Klein | Mittel | Groß |
|---|---|---|---|
| Tiefe Achsmaß der Füße | 47 cm | 57 cm | 67 cm |
| Breite Achsmaß der Füße | 34 cm | 44 cm | 54 cm |
| Gesamtmaß mit Flanschen (Ø 65 mm) | 54 × 40 cm | 64 × 50 cm | 74 × 60 cm |
| Höhe der Stahlstruktur | 62 cm | 82 cm | 102 cm |
| Gesamthöhe (mit Sockel + Rollen) | ≈ 74 cm | ≈ 94 cm | ≈ 114 cm |
| Benötigte Rohrlänge gesamt | 3,5 m | 4,6 m | 5,7 m |
Rohrzuschnitte im Detail
| Rohr | Menge | Klein | Mittel | Groß |
|---|---|---|---|---|
| Horizontalrohre des H | 4 | 20 cm | 25 cm | 30 cm |
| Mittelrohr (zwischen den 2 T-Stücken) | 1 | 30 cm | 40 cm | 50 cm |
| Vertikalrohre (Beine) | 4 | 60 cm | 80 cm | 100 cm |
Detailberechnung der Maße (Größe Mittel)
Für alle, die die Abmessungen nachvollziehen oder anpassen möchten:
- Tiefe: Winkel (z=18) + Rohr 250 + T-Stück durchgehend (2×z=36) + Rohr 250 + Winkel (z=18) = 572 mm
- Breite: T-Stück (z=18) + Rohr 400 + T-Stück (z=18) = 436 mm
- Höhe: Winkel (z=18) + Rohr 800 + Flansch (H-emb=3) = 821 mm + Sockel 25 mm + Rollen 65 mm = ≈ 94 cm
- Gesamtmaß: Die Flansche haben einen Ø von 65 mm, daher 65 mm zu den Achsmaßen addieren (z. B. 572 + 65 = 637 mm Tiefe).
Die tatsächlichen Maße können um ±2 bis 3 mm pro Gewinde variieren, je nach Anzugskraft und Fertigungstoleranzen der Fittings. Bei einer kompletten Montage summieren sich diese Abweichungen: rechnen Sie mit bis zu ±1 cm bei den Gesamtmaßen. Das theoretische Einschraubmaß in 3/4" beträgt 15 mm pro Ende und ist bereits in den z-Werten der Fittings berücksichtigt. Bestellen Sie die Rohre in den angegebenen Längen und passen Sie das Anziehen an, um die gewünschten Maße zu erreichen.
Maße des Holzsockels (mit Überstand)
| Größe | Länge | Breite | Stärke |
|---|---|---|---|
| Klein | 59 cm | 45 cm | 2,5 bis 4 cm |
| Mittel | 69 cm | 55 cm | 2,5 bis 4 cm |
| Groß | 79 cm | 65 cm | 2,5 bis 4 cm |
Oberflächenbehandlung des Stahls: Schützen und Veredeln Ihrer Rohre
Schwarze Temperguss-Fittings und Stahlrohre haben eine sehr ästhetische, rohe Optik, jedoch kann unbehandelter Stahl mit der Zeit leicht oxidieren. Entfetten Sie zunächst alle Teile mit Aceton und wählen Sie dann Ihre Oberflächenbehandlung.
- Gekochtes Leinöl oder Metallöl (Owatrol): mit einem Tuch aufgetragen, nährt es das Metall, verhindert Rost und vertieft das Schwarz. Einmal jährlich auffrischen. Das ist unsere Empfehlung.
- Mattlack-Spray (Rust-Oleum, Hammerite): 2 dünne Schichten für einen dauerhaften und unsichtbaren Schutz. Ideal, wenn das Brennholz noch feucht gelagert wird.
- Bienenwachs für Metall: seidiger Griff, leichter Schutz, nahezu unsichtbares Ergebnis. Für den Innenbereich in trockenen Räumen.
- Hochtemperaturlack (Mattschwarz, Bronze, Kupfer): Metallgrundierung + 2 Schichten. Sinnvoll, wenn das Kaminholzregal neben einem Kaminofen steht.
- Kontrollierte Rostpatina: Oxidieren Sie den Stahl bewusst mit Salzwasser + Weißweinessig und fixieren Sie anschließend mit Mattlack. Gealterte Optik, sehr angesagt im Landhausstil oder Loft-Design.
Schwarzer Temperguss bietet einen dunklen, ausdrucksstarken Industrielook, ideal neben einem Kamin. Verzinkter Temperguss (silbergrau) passt besser zu skandinavischen oder modernen, hellen Einrichtungsstilen. Beide Oberflächen lassen sich frei miteinander kombinieren.
Der Holzsockel: Optionen und Oberflächen
Der Sockel erfüllt eine doppelte Funktion: Er nimmt die Gewindeflansche der Struktur auf und dient als Grundplatte für die Rollen. Seine Wahl ist entscheidend für das Gesamtbild des Möbelstücks. Hier sind verschiedene Ansätze, vom einfachsten bis zum kreativsten.
Option 1 — Massivholzplatte aus einem Stück
Die einfachste und sauberste Lösung. Kaufen Sie ein Brett aus massiver Eiche, Buche oder Esche in den gewünschten Maßen (siehe Maßtabelle oben). Eiche ist die Premium-Wahl: dicht, hart und von Natur aus widerstandsfähig, ihre markante Maserung harmoniert perfekt mit schwarzem Temperguss.
- Stärke: 25 bis 30 mm für Eiche, 30 bis 40 mm für Nadelhölzer (Tanne, Kiefer, Fichte), die weicher sind.
- Bezugsquellen: örtliche Sägewerke, Baumärkte (Massivholz-Abteilung), Tischlereien oder online bei spezialisierten Holzzuschnitt-Anbietern.
- Vorteil: keine Montage, schneller gerader Zuschnitt, perfekt ebene Fläche.
Option 2 — Verleimte Einzelbretter
Wenn Sie keine ausreichend breite Platte finden, fügen Sie 3 bis 5 Bretter Kante an Kante zusammen, um die Platte herzustellen. Diese Technik ergibt ein sehr ästhetisches Ergebnis, besonders wenn Sie Holzarten oder Breiten abwechseln.
- Verleimung: Bestreichen Sie die Kanten mit D3-Holzleim (feuchtigkeitsbeständig) und spannen Sie 24 Stunden mit Schraubzwingen. Für ein perfektes Ergebnis richten Sie die Kanten vorher mit dem Abrichthobel oder Handhobel ab.
- Optionale Verstärkung: Befestigen Sie zwei Querleisten senkrecht unter der Platte (von unten geschraubt), an den Positionen der Flansche. Die Leisten versteifen das Ganze und dienen als Verstärkung für die Flanschschrauben.
- Ästhetische Variante: Wechseln Sie Bretter aus heller Eiche und dunklem Nussbaum ab für einen gestreiften Effekt, der mit schwarzem Temperguss besonders gut aussieht.
Option 3 — Leimholzplatte
In Baumärkten leicht erhältlich, lässt sich Leimholz (Buche, Kiefer oder Birke) auf die gewünschten Maße zuschneiden und ist bereits verleimt und geschliffen. Das ist die schnellste Lösung, wenn Sie keine Bretter zusammensetzen möchten.
- Vorteil: stabil, eben, kein Verziehen, sofort bereit zur Oberflächenbehandlung.
- Nachteil: die Optik ist etwas „industrieller“ als rohes Massivholz, aber ein guter Schliff und eine getönte Lasur lösen das Problem.
Option 4 — Recyclingholz
Für einen authentischen und umweltbewussten Look bietet Recyclingholz einen Charakter, der mit neuem Holz nicht zu reproduzieren ist.
- Palettenbretter: Fügen Sie 3 oder 4 geschliffene Palettenbretter zusammen, mit zwei darunter geschraubten Querleisten verbunden. Die abgenutzte Optik, Nagelspuren und Farbvariationen verstärken den Industriecharakter. Achtung: Verwenden Sie nur Paletten mit der Kennzeichnung „HT“ (hitzebehandelt), niemals chemisch behandelte Paletten (Kennzeichnung „MB“).
- Alte Scheunenbohlen oder Dielenbretter: Bretter aus Abbrucharbeiten haben eine wunderschöne natürliche Patina. Entnagelt, leicht geschliffen (Körnung 80 für den Charakter) und zusammengefügt, ergeben sie einen einzigartigen Sockel.
- Eisenbahnschwellen oder alte Balken: Für einen massiven und imposanten Sockel bietet ein Stück Schwelle oder dicker Balken (60 bis 80 mm) ein spektakulär rohes Ergebnis. Kein Zusammensetzen mehrerer Bretter nötig — ein einziges Stück reicht.
- Alte Tischplatte oder Tür: Eine alte Eichentischplatte auf die richtigen Maße zugeschnitten oder eine massive Vollholztür sind ausgezeichnete Sockel mit Geschichte.
Option 5 — Dickes Rohholzstück
Für maximale Wirkung verwenden Sie ein großes rohes Holzstück als Sockel: Baumscheibe, Schwarten (erste Bretter eines Stammes mit Rinde) oder Massivblock.
- Baumscheibe: Eine Scheibe von 60 bis 80 mm Stärke, auf den Flächen geschliffen und mit erhaltener Rinde am Rand (sogenannter „Live-Edge“-Stil). Spektakulär, aber der Stamm muss ausreichend breit und das Holz gut getrocknet sein (mindestens 6 Monate), um Risse zu vermeiden.
- Schwarte oder Baumkante: Ein Brett mit roher Kante (natürlich unregelmäßige Form) bietet einen fesselnden Kontrast zur strengen Geometrie der Rohre. Schleifen Sie die Oberfläche, erhalten Sie die natürliche Kante, stabilisieren Sie bei Bedarf mit Epoxidharz.
- Recycelter Hackklotz: Dick, schwer und extrem stabil, ist er der ideale Sockel, wenn Sie einen in den richtigen Maßen finden. Kein Durchbiegen, selbst bei 150 kg Brennholz.
Option 6 — Sockel als Wanne mit Rand
Um zu verhindern, dass Rindenreste, Sägemehl und Insekten auf den Boden fallen, gestalten Sie den Sockel als Wanne mit Rand.
- Schneiden Sie 4 Bretter von 3 bis 5 cm Höhe auf die Maße der Platte zu.
- Leimen und nageln (oder schrauben) Sie die Ränder an die Seiten der Platte.
- Der Sockel wird zu einer Wanne, die Rindenstücke und Staub auffängt — besonders nützlich, wenn das Kaminholzregal auf Parkett oder einem Teppich steht.
- Variante: Wenn Sie Zugang zu einer Holzkiste haben (Weinkiste, Armeekiste, Transportkiste), kann diese direkt als Sockelwanne dienen, ohne Zuschnitt. Prüfen Sie lediglich, ob die Maße zur Flanschaufnahme passen.
Egal für welche Option Sie sich entscheiden: Bohren Sie immer Vorlöcher für die Schrauben der Gewindeflansche. Ohne Vorlöcher kann das Holz reißen, insbesondere am Brettende. Verwenden Sie einen 3-mm-Bohrer für 4-mm-Schrauben.
Oberflächenbehandlung des Holzsockels
- Hartöl (Osmo, Rubio Monocoat): unsichtbarer Schutz, natürliches Tastgefühl, leicht zu pflegen. Ideal für Eiche und edle Hölzer.
- Matter Polyurethan-Lack: maximaler Schutz gegen Wasser und Stöße, leicht satinierte Optik. Die beste Wahl, wenn das Brennholz noch feucht gelagert wird.
- Getönte Lasur: ermöglicht ein Abdunkeln des Holzes (Nussbaum, Ebenholz, Wenge), passend zum schwarzen Temperguss. Zwei Schichten für ein gleichmäßiges Ergebnis.
- Shou Sugi Ban-Abflammung: Japanische Technik der oberflächlichen Abflammung mit dem Brenner, die eine spektakuläre, verkohlte schwarze Optik ergibt. Das Holz wird beständig gegen Insekten und Feuchtigkeit. In perfekter Harmonie mit den schwarzen Rohren — unsere bevorzugte Behandlung für dieses Projekt.
- Bienenwachs: traditionelle Behandlung, angenehmer Duft, leichter Schutz. Perfekt für Palettenholz oder Recyclingholz.
- Transparentes Epoxidharz: Für unregelmäßige Kanten (Schwarten, Baumscheiben) füllt das Harz Risse und stabilisiert das Holz, während es einen beeindruckenden visuellen Effekt erzeugt.
Die Rollen: Mobilität und Praktikabilität
Rollen verwandeln ein statisches Aufbewahrungsmöbel in ein mobiles Möbelstück. Ein beladenes Kaminholzregal kann zwischen 40 und 120 kg wiegen, daher sind geeignete Rollen wichtig.
- Tragfähigkeit: mindestens 40 kg pro Rolle (also 160 kg insgesamt bei 4 Rollen).
- Durchmesser: 50 bis 75 mm. Größer = sanfteres Rollen auf Parkett oder Fliesen.
- Bremse: Lenkrollen mit integrierter Bremse zum Arretieren des Kaminholzregals. Mindestens zwei gebremste Rollen.
- Material: Gummi- oder Polyurethanräder zum Schutz der Böden und für leises Rollen.
- Befestigung: Anschraubplatte (4 Schrauben pro Rolle). Stellen Sie sicher, dass die Platte nicht über den Sockel hinausragt.
- Stil: Für den Industrielook empfehlen sich Vintage-Rollen aus Gusseisen oder schwarzem Stahl mit Gummirädern. Standard-Rollen in Schwarz eignen sich ebenfalls.
Inspiration: Das Kaminholzregal im Einsatz
Neben einem Kamin platziert, wird das Kaminholzregal aus Rohren zu einem echten Dekorationselement.
Häufig gestellte Fragen zum Kaminholzregal aus Rohren
Wie viele Holzscheite fasst dieses Kaminholzregal?
Das Kleine fasst 40 bis 60 Scheite à 30 cm, das Mittlere 60 bis 90 Scheite, das Große 90 bis 130 Scheite.
Welches Maximalgewicht trägt die Struktur?
In 3/4" trägt die Temperguss-Struktur problemlos 120 bis 150 kg. Der kritische Punkt ist in der Regel der Holzsockel und die Rollen, nicht die Fittings. Mit einem 30-mm-Eichensockel und hochwertigen Rollen (40 kg pro Rolle) können Sie bedenkenlos beladen.
Wie lange dauert der Zusammenbau dieses Kaminholzregals?
Der Zusammenbau der Rohrstruktur dauert 20 bis 30 Minuten. Die Vorbereitung des Sockels (Zuschnitt, Schleifen, Oberflächenbehandlung) kommt mit 1 bis 2 Stunden hinzu. Rechnen Sie insgesamt mit einem halben Tag einschließlich Trocknungszeit.
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